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Schwerin - Landeshauptstadt von Mecklenburg Vorpommern

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Schwerin ist die zweitgrößte Stadt in Mecklenburg-Vorpommern. Sie hat weniger als 100.000 Einwohner und ist somit die kleinste Landeshauptstadt.

Im Jahr 1018 wurde Schwerin erstmals erwähnt, erhielt ca. 150 Jahre später Stadtrecht (1160) und ist somit die älteste Stadt in Mecklenburg-Vorpommern.

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Die Seen in Schwerin prägen das Stadtbild, es sind insgesamt 12 Seen die sich im Stadtgebiet befinden. Schwerin wird auch als „Stadt der sieben Seen und Wälder“ bezeichnet. Diese Bezeichnung geht noch zurück auf die Zeit, als Schwerin noch nicht die heutige geographische Ausdehnung hatte und tatsächlich nur von sieben Seen umgeben war. Der Schweriner See, einer von den 12 Seen, ist der viertgrößte See Deutschlands.

Das wohl schönste und bekannteste Gebäude der Stadt ist das Schweriner Schloss. Bis 1918 war es Hauptresidenz der mecklenburgischen Herzöge und seit 1990 ist es Sitz des Landtages.

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Wie in vielen ostdeutschen Städten so ist auch in Schwerin die Einwohnerzahl nach 1990 erst einmal zurück gegangen. 1988 zählte die Stadt noch 130.000 Einwohner. Durch hohe Arbeitslosigkeit, Geburtenrückgänge und Abwanderung in das ländliche Umland verminderte sich die Einwohnerzahl bis 2005 um ca. 34.000. Aktiv versucht die Stadt mit neuen städtischen Baugebieten diesem Trend entgegen zu wirken.